Die Autorin,
Valerie Gogolin,
lebt in Köln.
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"Die Autorin"

Mein Mann und ich hatten ab den 1970iger Jahren parallel zu den Briefen meines Vaters an Alfred Miller ebenfalls mit ihm korrespondiert, überwiegend in englischer Sprache, weil Alfred’s dritte Frau Margaret Engländerin war. Wir haben die Millers mehrfach in Kanada besucht, was mein Vater nie getan hatte oder auch nie wollte. Mein Vater war der Ansicht, nicht verreisen zu müssen und dass alle Informationen, die er brauchte, über Bücher zu ihm kämen.

Als mein Mann und ich im September 1987 (mein Vater starb am 31. Januar 1987) wieder zu den Millers reisten hatten wir keine Ahnung, was uns erwartete. Alfred drückte mir einen dicken Umschlag in die Hände und sagte zu mir: „Hier sind alle Briefe drin, die Dein Vater mir jemals geschrieben hat. Es ist sein Vermächtnis. Was Du damit machst, ist Dir überlassen“.

Den Gedanken, daraus ein Buch zu machen, hatte ich von Anfang an. 25 Jahre lagen die Briefe jedoch bei uns zu Hause im Schrank, bis ich die Zeit fand, daraus dieses Buch zu machen, was etwa 2 Jahre dauerte. Und es gab einige Hürden zu überwinden. Ich musste mir von den lokalen Verlagen die Genehmigung einholen, die Zeitungsberichte über meinen Vater in diesem Buch veröffentlichen zu dürfen. Einige Briefe mussten aus der Sütterlinschrift übersetzt werden Es galt, die Originalbriefe in die richtige Reihenfolge zu bringen, Fotos, Zeugnisse und Zeitungsausschnitte zu sortieren und entsprechend aufzubereiten. Die meisten Briefe waren mit der Maschine geschrieben, weil mein Vater seine stenografisch aufgenommenen Protokolle maschinenschriftlich übertragen musste, was er oft zu Hause auf seiner mechanischen Schreibmaschine tat.

Das Cover des Buches ist die DIN-A-4-Pappabdeckung auf dem Umschlag, mit dem ich die Briefe in Victoria erhalten habe. Die Siegel sind auf dem Buch erhaben, wie auf der Originalabdeckung, so, dass man sie fühlen kann.

Buch-Abbildung